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Zeit zum Rasten: Wie Coaching vor Rostbefall schützt.

Wer rastet, der rostet nicht

Ich habe in diesem Jahr meinen Schreibtisch so vorgefunden, wie ich ihn letztes Jahr verlassen habe. Dazwischen lagen mehr als zwei Wochen. Ich habe gerastet, so empfand ich es, und es hat mir gut getan. Beim Rasten geht es in erster Linie darum, dem Körper, dem Geist und der Seele Erholung zu gönnen. Die zeitliche Dauer dieses, in diesem Fall beruflichen Rastens ist zweitrangig. Es können ein paar Stunden sein oder wie in meinem Fall ein paar Wochen. Andere nennen es in diesem Fall auch Urlaub.

Die persönliche Erfolgsbilanz

Eine Rast kann aber auch für eine Betrachtung genutzt werden, für eine berufliche Bestandaufnahme sozusagen. Beginnen sollte man eine solche Bestandsaufnahme auf jeden Fall damit, sich ganz einfach über das bislang Erreichte zu freuen. Dies kann man nicht oft und ausführlich genug tun. Gerade wenn es im Berufsalltag hektisch wird und der Druck zunimmt, hilft es, sich seiner Stärken bewusst zu sein und sie quasi griffbereit zu haben.

Für eine regelmäßige Bestandaufnahme reicht es, sich am Ende eines Arbeitstages nochmal Zeit zu nehmen, sich positive Ereignisse und Ergebnisse nochmals in Erinnerung zu rufen. Noch wirksamer ist, diese Erfolge schriftlich festzuhalten, idealerweise in Form einer Art  Erfolgstagebuches. In jedem Fall hilft eine regelmäßig erstellte, ganz persönliche Erfolgsbilanz, die Aufmerksamkeit auf die positiven Erlebnisse zu lenken, auf die eigenen Erfolge, egal wie groß oder klein sie auch sein mögen.

Warum Coaching vor Rostbefall schützt

Vor allem jene Menschen die beruflich eine große Verantwortung tragen oder bei denen eine wichtige Veränderung oder Entscheidung ansteht, brauchen immer wieder eine solche Zeit des Innehaltens. Sie sollten gerade dann, wenn der zeitliche Druck am größten ist eine Rast einlegen, um mit Bedacht die nächsten Schritte zu setzen und um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.

Als Unterstützung sei ihnen an dieser Stelle ein Coaching ans Herz gelegt. Dabei bietet ein externer Coach Unterstützung und Begleitung. Das Ziel eines jeden Coachings ist es, die Selbstwahrnehmung und das Selbstbewusstsein zu fördern und gleichzeitig Hilfe zur Selbsthilfe zu geben. Hilfreich ist dabei, dann und wann die Perspektive zu wechseln. Einen anderen Blickwinkel einzunehmen ist allerdings nicht so einfach. Ein Anstoß von einem Außenstehenden hilft.

Wer auf diese Weise rastet, der rostet nicht – im Gegenteil!

Wie finde ich einen passenden Coach?

Es ist nicht unbedingt einfach, einen passenden Coach zu finden. Persönliche Empfehlung ist auch hier die beste Variante. Ich rate dazu, sich umzuhören. Man kann davon ausgehen, dass mehr Kollegen und Kolleginnen bereits ein Coaching in Anspruch genommen haben als man vermuten möchte. Es sind auch Immer mehr Betriebe bereit, Geld für Coaching in die Hand zu nehmen. Spart es doch letztendlich Zeit und Geld, wenn die eigenen Führungskräfte ihre Aufgabe effizienter wahrnehmen können und mögliche Konflikte schneller erkannt und gelöst werden.

Eine weitere Möglichkeit zur Orientierung und zur Suche geeigneter Coaches bietet die „Österreichische Vereinigung für Supervision und Coaching“. Hier kann aus über 1.000 Mitgliedern, die allen den hohen Qualitätsansprüchen des Verbandes entsprechen, ausgewählt werden. www.oevs.or.at

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